ab sofort bieten wir in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen zum Thema
Rehasport in Herzgruppen
an.
Referentin ist Sabine Knappe.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.

ab sofort bieten wir in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen zum Thema
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Referentin ist Sabine Knappe.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.

zu den möglichen gesundheitlichen Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion zählt eine Vielzahl körperlicher, kognitiver und psychischer Symptome, die allein oder in Kombination auftreten, ganz unterschiedlich lang dauern können und als LongCOVID/Post-COVID bezeichnet werden. Die genauen Ursachen sind bisher noch unklar.
Da das Spektrum an Symptomen breit ist, variieren auch die Therapieansätze. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. wurde die S1-Leitlinie Post-COVID/Long-COVID verfasst.
In vielen Fälle ist Rehabilitationssport eine gute Unterstützung bei der Wiederherstellung der Belastbarkeit der von Long-/Post-COVID betroffenen Menschen.
Fatique (körperliche Schwäche) gehört zu den häufigsten Symptomen, die sechs Monate nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 verbleiben. Die moderate Belastung kann bei guter Steuerung durch Übungsleiter:in und Teilnehmer:in zu einer Verbesserung der Fatigue führen.
Ein Teil der Patient:innen zeigt eine ausgeprägte Belastungsintoleranz, die auf das Krankheitsbild der Myalgischen Enzephalomyelitis/des Chronischen Fatigue-Syndroms (ME/CFS) hinweist. Hierfür kennzeichnend sind neben einer schweren Fatique Symptome wie:
Es gibt aktuell keine spezifische Therapie für ME/CFS-Betroffene. Als Strategie im Umgang mit der Erkrankung kommt dem Pacing eine bedeutende Rolle zu. Ziel ist es dabei, das individuelle richtige Maß an Aktivität zu finden, um Überlastung und Symptomverschlechterung zu vermeiden und die mit der Erkrankung verbundene Abwärtsspirale aufzuhalten. Die Teilnahme am Rehabilitationssport kann in diesen Fällen schädlich sein.
Für die sichere Durchführung von Rehabilitationssport nach einer überstandenen COVID-19 Infektion sollten Übungsleiter:innen ein Screening auf Post-exertional malaise durchführen. Falls es dabei zu Auffälligkeiten kommt, muss eine weiter ärztliche Abklärung erfolgen; Rehabilitationssport sollte zunächst nicht durchgeführt werden. Zusätzlich ist es zu empfehlen, vor Beginn der körperlichen Aktivität ein EKG und eine Pulsoxymetrie (Messung der Sauerstoffsättigung) durchführen zu lassen. Letzteres kann auch durch Übungsleiter:innen erfolgen.
Der intensive Dialog zwischen Übungsleiter:in und Teilnehmer:in sowie die Messung des individuellen Belastungsempfindens (z.B. mittels BORG-Skala) ist bei Long-COVID/Post-COVID unbedingt erforderlich, um Ziele zu erreichen und Überlastungen zu vermeiden.
Der RSD bietet eine Fortbildung zum Thema Rehasport bei LongCOVID an. Hier können Sie sich anmelden.
Quellen: Post-COVID-Netzwerk der Charité | Deutsche Gesellschaft für ME/CFS

für Versicherte mit einer orthopädischen Diagnose ist es in aller Regel recht einfach, eine passende Gruppe in Wohnortnähe zu finden. Nicht selten besteht sogar die Möglichkeit, unter mehreren Anbietern zu wählen.
Bei den neurologischen Erkrankungen ist das Bild ein völlig anderes: Durch die immer älter werdende Bevölkerung wächst die Zahl der Betroffenen kontinuierlich, das Angebot an Rehabilitationssportgruppen ist jedoch sehr gering. Eine Ursache ist der Mangel an Übungsleitern mit einer entsprechenden Qualifikation.
Im Juli gibt es für Physiotherapeuten die Gelegenheit, im Rahmen eines Sonderlehrgangs auf kurzem Weg die Rehasportberechtigung im Profil Neurologie zu erwerben. Teilnahmevoraussetzung ist die Zulassung in einem anderen Rehasportprofil sowie die Vorlage der Berufsurkunde als Physiotherapeut.
Hier geht es zur Anmeldung.

für die Verlängerung der Berechtigung zur Anleitung von Rehasportgruppen ist beim RehaSport Deutschland e.V. der Nachweis einer aktuellen Erste-Hilfe-Schulung erforderlich.
Der Anteil der uns in diesem Zusammenhang vorgelegten Nachweise über online absolvierte Kurse ist in den letzten Monaten (auch) Pandemie bedingt enorm gewachsen.
Wir haben deshalb die am häufigsten gebuchten Lehrgänge auf Inhalt und Form der Unterweisung überprüft. Leider vermittelt keine der Schulungen mit der notwendigen Verbindlichkeit das, was für das adäquate Handeln des Übungsleiters in einer Notfallsituation im Rehabiltationssport erforderlich ist: Oftmals wird lediglich ein „Zertifikat“ verkauft.
Aus diesem Grund wird der RSD ab sofort diese Kategorie an Online-Schulungen in Erster Hilfe nicht mehr anerkennen; sie können nicht mehr für die Verlängerung der Rehasportberechtigung eingesetzt werden.
Wir haben nun eine eigene Veranstaltung Erste Hilfe im Rehabilitationssport (4 UE) im Online-Format konzipiert, die im Oktober erstmals an den Start geht. Wir konzentrieren uns auf die tatsächlichen (Notfall-) Situationen in einer „normalen“ (Reha-) Sportstunde und besprechen diese u.a. an Hand von Fallbeispielen. Notfälle, die in diesem Setting eher selten auftreten („Pfählungsverletzungen“ …) behandeln wir nicht. Mit dieser Veranstaltung kann die Rehasportberechtigung dann verlängert werden.
Es spricht aber natürlich auch nichts dagegen, an einem Erste Hilfe Kurs der Rettungsdienste wie beispielsweise Deutsches Rote Kreuz, Johanniter oder Malteser Hilfsdienst teilzunehmen. Dies bietet sich insbesondere für alle diejenigen an, die eine „klassische“ Erste Hilfe auch noch an anderer Stelle benötigen (Führerschein, Betrieblicher Ersthelfer etc.).
